Berlin-Marathon 2015

Ein anstrengendes Wochenende liegt hinter mir, obwohl ich nicht gelaufen oder geskatet bin. Trotzdem war ich viel auf den Beinen.

  • Donnerstag bis Samstag auf der Berlin-Vital
  • Freitag Come-to-gether-Party
  • Samstag beim Start der Skater und Begrüßung der neuen Jubilee-Skater im VIP-Zelt nach dem Zielschluss
  • Sonntag früh zum Start um Videos aufzunehmen

Meine Impressionen vom Läufer-Marathon.

Tanzen, die neue Leidenschaft

Das Tanzen hat sich mittlerweile bei uns zu einer echten Leidenschaft entwickelt. Dass wir mal mit so viel Spaß bei der Sache sind hätte wir uns im September 2010 nicht träumen lassen.

Nach unserem Sommerurlaub 2010 in der Türkei war für mich klar, ich will Tanzen lernen. Wir fanden auch recht schnell durch Empfehlung eine entsprechende Tanzschule – die Tanzschule Swing-and-Fun. Sandra Sasse und Uwe Hoppe brachten uns die ersten Tanzschritte bei und schon recht schnell gab es eine nette Gruppe, die bis 2013 immer sonntags zur Tanzstunde kam. Jede Stunde mit Uwe genossen wir. Seine charmante Art hatte bestimmt großen Anteil an unserer heutigen Leidenschaft.

2013 erlebten wir unsere erste Tanzreise, die Monika Keller von der Tanzschule Dieter Keller organisierte und einige Swing-and-Fun-Paare mitnahm. Es ging damals in die Türkei.

Umso trauriger waren wir, als uns Uwe Ende 2013 mitteilte, dass er am Sonntag keinen Kurs mehr anbietet.

Das Wochenende ist aber die einzige Zeit, in der Elke und ich keine Kollision mit anderen Terminen haben. Hinzu kommt, dass sich Elkes Stundenplan jedes Jahr ändert und damit auch die verfügbare Zeit in der Woche.

Wieder durch Empfehlungen kamen wir im November 2013 zum TSZ Blau Gold. Dort unterscheidet sich das Tanzen aber deutlich von dem Tanzen in einer Tanzschule. Peter Mangesldorf legt viel Wert auf die Haltung und wir stellen immer wieder fest, wie viel einfacher das Tanzen geht, wenn die Haltung stimmt.

2014 auf der Ostertanzreise nach Griechenland merkten wir, wie sehr uns die Abwechslung in einem Tanzkreis einer Tanzschule fehlt. Wir studierten das Angebot von der Tanzschule Dieter Keller und fanden einen Samstagskurs bei Carola. Am Wochenende ist der Weg von Reinickendorf nach Steglitz auch gut zu bewältigen.

Heute tanzen wir in einem Silber-Tanzkreis immer sonntags bei Amy. Und wie bereits bei Swing and Fun haben wir wieder eine Gruppe, in der wir viel Spaß haben. Das reichhaltige Angebot nutzen wir recht intensiv. Wir besuchen Workshops und Tanzparties. Zum Geburtstag bekam ich eine Privatstunde geschenkt. Diese neue Erfahrung wollen wir zukünftig auch öfter nutzen. Gibt es doch immer Defizite, die wir beheben wollen.

Was ist das Tolle am Tanzen?

Man hat Zeit für und mit dem Partner und der Alltag hat beim Tanzen keinen Platz.

Ich freue mich schon die ganze Woche auf den Freitag um im TSZ zu tanzen. Den Abschluss vom Wochenende bildet der Tanzkreis bei Keller.

Wetter verspricht zum Garmin Velothon 2014 nichts Gutes

Die Aussichten auf das Wetter am kommenden Sonntag für den Garmin Velothon 2014 sind erstmalig mehr als unschön. Es soll regnen. Ich habe für mich die Entscheidung getroffen, wenn es um 6:00 Uhr am Sonntag regnet, mir den Weg zum Start zu sparen.

Einige werden mich als Weichei abstempeln aber es gibt gute Gründe:

  • Min. 30 Minuten vor dem Start im Startblock einregnen. Damit beginnt das Rennen schon mal nass und kalt.
  • Die Strecke ist nass und die Vernunft wird verhindern, dass man sein normales Tempo. Dadurch werden es locker mehr als zwei Stunden, die ich bräuchte.
  • Mir fehlen die Scheibenwischer an der Brille und ohne fehlt mir der Durchblick.
  • Im nächsten Jahr gibt es wieder eine Möglichkeit.

Da sich das Wetter in den letzten Wochen nicht immer an die Vorhersage hielt, könnte es ja sein, dass es vielleicht besser wird als erwartet. Wir werden sehen.

Tanztrainingslager in Griechenland

Auf Grund der überaus positiven Erfahrungen im letzten Jahr nahmen wir auch 2014 an der Tanzreise der Tanzschule Dieter Keller teil.

Es ging diesmal nach Chalkidiki – Kassandra in das 5 Sterne Hotel „Istion Club„.

Das Tanzen bestimmte wieder den Tagesablauf. Um 10:30 ging es mit 45 Minuten Zumba los. Die Zeit bis zum 1. Tanzworkshop um 12:00 Uhr brauchten wir zum Duschen.

Am Nachmittag gab es ab 16:00 Uhr zwei Tanzworkshops und nach dem Abendessen startete die Tanzparty um Gelerntes zu probieren.

Wir wählten Workshops zu:

  • Langsamen Walzer
  • Chachacha
  • Salsa
  • Dicofox
  • Tango
  • Bachata
  • Jive Rueda

Allerdings hatte wir das Gefühl, die Tanzlehrer hatten Induktionsschleifen verlegt, die beim Überschreiten die Tanzschritte löschen um im Kopf Platz für Neues zu haben. Dank der Videos haben wir aber eine kleine Chance, den einen oder anderen Schritt zu vertiefen und hoffentlich dauerhaft zu speichern.

Es war ein tolles Gruppenerlebnis, da wir fast die einzigen Gäste im Hotel waren und so ziemlich sicher waren, dass wir einen Mittänzer trafen.

Wir freuen uns schon auf die Ostertanzreise 2015.

Es wird Gewissheit – kein Marathon in diesem Jahr

Gab es bisher noch wage Träume, am Marathon teilnehmen zu können, sind diese nun endgültig ausgeträumt.

Die Beschwerden lassen nicht nach und die 2. Spritze ins Knie brachte keine Besserung! Selbst wenn weitere Injektionen, die Beschwerden mindern würden, wäre eine hohe Belastung zu überstehen. Es fällt mir sehr schwer, vernünftig zu sein. Ich muss auf die Signale meines Körpers hören. Was habe ich davon, die 42 km wie auch immer zu überstehen und danach nie wieder laufen zu können? Viel schlimmer wäre es, nicht mehr tanzen gehen zu können.

Ich muss mir also neue Herausforderungen suchen. Dazu gehören nicht: den Dachboden zu entrümpeln oder die Garage aufzuräumen!

Ohne Sport geht es nicht – soviel steht fest! Ich merke, dass mein Körper ohne Sport mir andere Beschwerden bietet. Da ist er schon ziemlich kreativ.

Ihr werdet von mir hören, was weiter passiert!

Ärzte sind auch nur Menschen

Es ist schon merkwürdig: Da dachte ich, ich bin in Oberstdorf bei den Knie-Spezialisten vorstellig geworden. Die Diagnose überzeugte mich als Laien und so hatte ich eigentlich nicht den Plan, in Berlin Dr. Heinzinger aufzusuchen.

Der Leidensdruck mit zunehmenden Beschwerden nach dem ersten Indoor-Cycling und beim Weg ins Büro änderte den Plan. Am 5.8. hatte ich mit allen Daten (CDs) der bisherigen Diagnostik in der Friedrichstraße einen Termin. Die Reaktion von Dr. Heinzinger überraschte mich.

Er verstand die Diagnose Meniskusquetschung nicht wirklich. Jede Bewegung quetscht den Meniskus mehr oder weniger. Und wie soll ein Heilungsprozess im Knorpel  starten?

Nach den geschilderten Beschwerden war er eher der Meinung, es gibt ein Problem mit der Kniescheibe und dem Oberschenkelknochen. Um die Beschwerden zu reduzieren, bot er mir eine Spritze mit einem „Gleitmittel“ an. Damit sollen sich die Beschwerden schnell um 50 – 60% reduzieren. Obwohl ich bei Spritzen eher ein Hasenfuß bin, nahm ich das Angebot an, und wirklich, die Spritze wirkte wahre Wunder. Auf dem Weg nach Hause rechnete ich schon die verbleibenden Tage bis zum Marathon und hatte einen Trainingsplan im Kopf. Leider dauern auch Wunder etwas länger.

Nach der Spritze war ich schon 2 Mal beim Indoorcycling und die Beschwerden lassen nach, sind aber noch nicht ganz weg. Am Sonntag geht das Tanzen wieder los und ich werde sehen, ob dies geht. Wann ich wieder Laufen kann, muss ich sehen. Noch sind es 7 Wochen bis zum Marathonstart.

Marathon nur als Zuschauer genießen

Nach dem gestrigen Versuch wieder zu laufen, sinkt die Wahrscheinlichkeit für mich, am Marathon teilzunehmen auf Null. Nach 50 m habe ich es abgebrochen!
Die notwendige Pause muss wohl sehr viel länger sein, als ursprünglich verordnet. Auch wenn ich einen Wunderdoktor finden sollte, reicht die Zeit nicht mehr, um das Training zu absolvieren, das man für einen entspannten Marathon braucht.

Es ist eine große Enttäuschung aber ich muss auf meinen Körper hören.

Welche sportlichen Aktivitäten bleiben vorerst:

  • Schwimmen !
  • Cycling ? Muss ich am kommenden Donnerstag probieren.
  • Skaten ? Falls ja, kann ich meinen Startplatz für den Berlin Marathon vielleicht noch ändern.

Parallel muss ich mit einem Arzt klären, wie ich mein Knie wieder hinbekomme. Denn nach dem 40. Berlin Marathon kommt der garantiert der 41.  Und das Lauftraining hat mir gutgetan.

Die verordnete Ruhe scheint zu helfen

Nachdem der Arzt mir Ruhe fürs Knie verordnet hat und meine Frau strickt auf die Einhaltung des 10-tägigen Sportverbots besteht, lassen die Beschwerden langsam nach.
Unterstützend hilft ein Verband mit Voltaren und die regelmäßige Einnahme von Wobenzym plus.

Treppen hoch und runter geht weiterhin nur mit der Entlastung des rechten Knies – also sehr langsam und deshalb nutze ich den Aufzug, wo es einen gibt.

Neidisch blicke ich den Fahrradfahrern hinterher, die unbeschwert die Berge erklimmen. Hatte ich mich doch gerade darauf gefreut, die Berge hoch zu fahren.

Ich bin sehr gespant, wie sich das erste Training nach der Pause anfühlen wird. Es bleiben nur noch zwei Monate bis zum Marathonstart. Nur mit entsprechender Vorbereitung kann ich den Marathon genießen und genau darauf freue ich mich.

Neben der Herausforderung, diese Strecke zu bewältigen und gibt es zusätzlich positive Effekte:

  • Ich fühle mich wesentlich fiter.
  • Es blieben einige Kilos bisher auf der Straße.
  • Der ständige Sieg über den inneren Schweinehund, der immer Ausreden findet, nicht zu trainieren.

Glück im Unglück – noch ist der Marathonstart möglich

Das heutige MRT hat dem Arzt gar nicht gefallen. Er kann nichts operieren!

Ich habe mein Knie einfach überlastet. Wie konnte dies nur passieren? Es ist nicht kaputt!!

Für mich bedeutet es aber leider 10 Tage Sportabstinenz – sofern das Knie gebraucht wird. Meine Frau wird dies strickt überwachen.

Danach kann das Training bis zur Schmerzgrenze weitergehen. Mal sehen, wann diese erreicht ist. Fahrradfahren ist wahrscheinlich zunächst das richtige Training.